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Was tun, wenn der Job zur Sackgasse wird?

Bayerisches Fernsehen zeigt Möglichkeiten sich neu zu orientieren

Ob aus gesundheitlichen Gründen oder, weil es an einer sinnvollen und erfüllenden Perspektive fehlt, die berufliche Neuorientierung ist für viele nicht einfach. Schön, wenn man sich hier Hilfe holen kann. Das Bayerische Fernsehen zeigt in seiner Sendung mehr/wert vom 18. Oktober 2018, welche Möglichkeiten es dazu gibt, sich professionell begleiten zu lassen. Eine davon bietet Nicola Vogt – Coaching I Training I Beratung (ab Minute 21).

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  • Was tun, wenn der Job zur Sackgasse wird?

    Bayerisches Fernsehen zeigt Möglichkeiten sich neu zu orientieren

    Ob aus gesundheitlichen Gründen oder, weil es an einer sinnvollen und erfüllenden Perspektive fehlt, die berufliche Neuorientierung ist für viele nicht einfach. Schön, wenn man sich hier Hilfe holen kann. Das Bayerische Fernsehen zeigt in seiner Sendung mehr/wert vom 18. Oktober 2018, welche Möglichkeiten es dazu gibt, sich professionell begleiten zu lassen. Eine davon bietet Nicola Vogt – Coaching I Training I Beratung (ab Minute 21).


  • Die Führungskraft als Coach

    So wecken Sie die Potenziale Ihrer Mitarbeiter

    Die Führungskraft als Coach? Die Mitarbeiter sind hochmotiviert, engagieren sich mit großer Begeisterung für den Unternehmenserfolg, sind eigenverantwortlich und arbeiten selbstständig und zielgerichtet, die Arbeitsatmosphäre ist harmonisch und jeder hat Spaß an seinem täglichen Tun. Reine Wunschvorstellung von Unternehmern und Führungskräften? Ja, absolut! Aber auch eine Vision für ein gesundes und erfolgversprechendes Arbeitsumfeld. Sie als Führungskraft habe es in der Hand, diese Vision ein Stück Wirklichkeit werden zu lassen.

     

    Was macht eine Führungspersönlichkeit aus?

    Führung ist eine Kunst, die viel Erfahrung, Fingerspitzengefühl und ständiges Lernen erfordert. Führungsseminare sind zwar ein guter erster Schritt, machen jedoch den Fachmann oder Spezialisten nicht zu einer Führungspersönlichkeit. Es ist die Grundhaltung und die Bereitschaft für diese anstrengende Aufgabe, die gute Führung ausmachen.

     

    Grundsätzlich lassen sich die Führungsaufgaben in einem Unternehmen in drei Bereiche unterteilen:

    Leading

    Es gibt Situationen, in denen eine klare Ansage von Seiten der Führungskraft erwartet wird. Etwa, wenn es um die Strategie, die Vision, die Corporate Identity oder die Unternehmensziele geht. Hier ist die Führungskraft mit ihren Fähigkeiten zu kontrollieren, zu entscheiden oder anzuweisen gefragt.

     

    Organizing

    Hierbei geht es um die Schaffung der Rahmenbedingungen und Strukturen, die ein effizientes Arbeiten ermöglichen wie beispielsweise Ressourcenmanagement, Recruiting, Qualitätsmanagement, Prozesssteuerung und –optimierung etc. Analysieren, Ordnen und Kontrollieren sind die wichtigsten Eigenschaften in diesem Führungsfeld.

     

    Coaching

    Hier geht es um die Gestaltung von Kommunikation und die Förderung und Forderung der Mitarbeiter. Wenn es in beiderseitigem Interesse um die positive Entwicklung des Mitarbeiters hin zu eigenverantwortlichem und motiviertem Arbeiten geht, ist die Führungskraft als Coach gefragt. Eine Führungskraft, die jedes Detail vorgibt, keine individuellen Lösungen akzeptiert und Fehler anprangert, wird unselbständige, denkfaule und ängstliche Mitarbeiter entwickeln. Dies führt wiederum zur Überlastung der Führungskraft, weil sie sich mehr um die Aufgaben der Mitarbeiter und deren Kontrolle kümmern muss, als um die eigentlichen Aufgaben als Chef oder Chefin.

     

    Coaching ist ein Prozess, bei dem die Führungskraft dem Mitarbeiter hilft zu lernen, wie er Aufgaben/Probleme selber lösen kann!

    Wann Sie führen und wann Sie coachen ist nicht eindeutig trennbar. Beispielsweise können Sie einem Mitarbeiter eine Veränderung in der Organisation auf wertschätzende, entwicklungsfördernde und beteiligende Art und Weise darstellen. Häufig verbreitet ist jedoch die reine Vermittlung der Tatsache. Daher ist es nie verkehrt für sich selbst eine gewisse Grundhaltung zu entwickeln, die universell anwendbar und hilfreich ist.

    Als coachende Führungskraft müssen Sie sich immer wieder die Frage stellen: „Welche meiner Tätigkeiten sind Führung und welche operative Aufgaben? In welchen kann Coaching sinnvoll und hilfreich sein und in welchen nicht?“

     

    Grundhaltung im Coaching

    Gegenseitiges Vertrauen, Wertschätzung und Anerkennung sind die Grundpfeiler für ein Arbeitsumfeld, das es Mitarbeitern erlaubt zu lernen, zu wachsen und Verantwortung zu tragen für ihre Ergebnisse. Die Führungskraft und das Unternehmen profitieren von der lösungsorientierten und eigenverantwortlichen Aufgabenbewältigung der Mitarbeiter.

    Wie kommt man nun diesem Idealzustand schrittweise näher?

     

    Chefin, ich hab da ein Problem

    Wie könnte das also in der Praxis aussehen? Angenommen Mitarbeiter A. kommt zu Chefin M. und sagt: „Frau M., ich habe da ein Problem.“ Ein gängiger Reflex von Führungskräften ist, dem Mitarbeiter sofort eine mögliche Lösung für das Problem zu geben.

    Der Vorteil: A. macht genau das, was M. ihm sagt, der Erfolg ist wahrscheinlich aufgrund der Erfahrung von M. und die „Störung“ dauert nicht besonders lang.

    Der Nachteil: A. wird auch in Zukunft mit Problemen zuerst zu M. kommen; außerdem entstehen dadurch wenige neue Impulse zur Problemlösungskultur im Unternehmen.

     

    Drei Säulen der Mitarbeiter-Führung

    Verstehen, unterstützen und begleiten sind die drei Säulen für einen erfolgreichen Coaching-Ansatz in der Führung von Mitarbeitern. Die wichtigsten Werkzeuge: aktives Zuhören und Fragen stellen, denn jeder Mensch hat seine eigene Landkarte aus Erfahrungen und Werten im Bezug auf die Realität. Es gibt im zwischenmenschlichen Bereich keine objektive Wahrheit.

     

    Tell it, as it is,
    It is, as you tell it!

     

    Seien sie also neugierig auf die individuelle Landkarte Ihres Mitarbeiters!

    1. Verstehen

    Haben Sie das Problem des Mitarbeiters wirklich im Kontext verstanden? Wie ist Ihre eigene Einstellung zu diesem Mitarbeiter? Wie genau sieht das Ziel aus? Welche Hindernisse gibt es auf dem Weg zum Ziel? Hat der Mitarbeiter schon eine Lösung im Kopf oder versucht?

    Im Prozess des Verstehens gibt es nur wenige Regeln: Zuhören, fragen, fragen, fragen.

    2. Unterstützen

    Im Coaching geht man davon aus, dass jeder Mensch einen natürlichen Schatz an Fähigkeiten und Stärken hat, die er erkennen und einsetzen kann. Gehen Sie bei Ihren Mitarbeitern ruhig von einer hohen Lösungskompetenz aus, die Sie als Führungskraft entdecken helfen. Indem Sie Ihr Vertrauen in diese Fähigkeiten ausdrücken und beim Suchprozess unterstützen, werden Sie gemeinsam erstaunliche Ergebnisse zutage fördern.

    Wichtigste Regel: Lassen Sie den Mitarbeiter seine Lösung für sein Problem finden. Zurückhaltung lohnt sich später!

    3. Begleiten

    Ist ein Lösungsweg für das Problem oder die anstehende Aufgabe auf diese Weise entdeck, ist es wichtig sich über nächste Schritte und realistische Teilziele abzustimmen. Was möchte der Mitarbeiter als erstes erledigen und was dann? Welche Teilziele kann der Mitarbeiter bis wann erreichen? Ist das auch realistisch? Welche Hindernisse könnten sich nach Ansicht des Mitarbeiters in den Weg stellen? Wie werden sie gemeistert?

    Wichtigste Regel: Stellen Sie sicher, dass beide das gleiche Verständnis von Ziel und Timing haben.

    Wer Menschen führen will,
    muss hinter ihnen gehen. (Laotse)

     

    So nutzt Coaching den Mitarbeitern

    Ein Mitarbeiter, der auf diese Weise wertschätzend und vertrauensvoll bei der Aufgaben- oder Problembewältigung unterstützt wird, entwickelt ganz natürlich ein hohes Selbstvertrauen in seine Lösungskompetenz. Durch diese Erfahrung der Selbstwirksamkeit werden Motivation und Spaß am Arbeiten gefördert.

     

    So nutzt Coaching der Führungskraft

    Für Sie als Führungskraft heißt das schließlich, dass Sie immer weniger als operativer Feuerwehrmann und „Arzt“ des Mitarbeiters unterwegs sind. Sie widmen sich Ihren eigentlichen Aufgaben: strategische Überlegungen und Entwicklung der Mitarbeiter.

     

    So nutzt Coaching dem Unternehmen

    Und wenn Mitarbeiter und Teams ihre Potenziale besser nutzen, profitiert das Unternehmen durch Leistungs- und Produktivitätsverbesserung.

     


  • So klappt der berufliche Wiedereinstieg nach der Familienpause

    10 Tipps für den Erfolg aus der Coaching-Praxis

    Kind & Karriere vereinbaren. Das klingt schwierig, ist es auch. Doch wer frühzeitig seinen beruflichen Wiedereinstieg nach der Familienpause plant, kann damit einen wesentlichen Beitrag leisten für mehr Zufriedenheit und Ausgewogenheit in der Zukunft.

    Caro M., Unitleiterin einer Werbeagentur in München, freut sich auf den neuen und aufregenden Abschnitt in ihrem Leben. Der Geburtstermin ihres ersten Kindes steht kurz bevor und sie verabschiedet sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge von den Kollegen in den Mutterschutz. Geplant sind daraufhin 10 oder 12 Monate Elternzeit. Für Caro ist es keine Frage, die Rückkehr in den Beruf und zu ihrer leitenden Funktion in der Werbeagentur ist ihr Ziel.

    Kind und/oder Beruf?

    Kind und Beruf lassen sich vereinbaren

    Doch bald nachdem das Baby da ist, stellt sie fest, dass dieses Vorhaben doch nicht so einfach ist, wie sie sich das vorgestellt hat. Obwohl der Arbeitgeber mitspielt und fürs Erste ein Teilzeitmodell anbietet, außerdem der geeignete Betreuungsplatz rasch gefunden ist, treiben Caro Bedenken und Befürchtungen um: „Kann ich mich auch in Teilzeit in meiner Position behaupten? Schaffe ich es die Dynamik eines Agenturalltages und die Familie zu vereinbaren? Bleibt genug Zeit für mich und meine Bedürfnisse? Welche Unterstützung brauche ich von meinem Partner?“

    Diese und ähnliche Gedanken kennen viele junge Eltern, während sie sich in der neuen Lebensphase mit Nachwuchs zurechtfinden. Je früher sie sich diesen Fragen intensiv stellen, desto sicherer ist der erfolgreiche Wiedereinstieg nach der Elternzeit.

     

    10 Tipps aus der Coaching-Praxis für den Weg zurück in den Job:

    1. Mache Dir frühzeitig Gedanken

    Die Elternzeit ist perfekt für eine Standortbestimmung und die Planung der beruflichen Zukunft mit Kind. Je früher und intensiver Du Deine Gedanken dazu sortierst, desto besser. Oft hilft ein Mind-Map mit den Themen, die Dir spontan rund um den Wiedereinstieg einfallen. Vielleicht machst Du das auch mit Deinem Partner oder mit externer Hilfe. 

    2. Ergründe Deine Bedürfnisse

    Oft geht mit der Geburt eines Kindes ein Wertewandel bei den jungen Eltern vonstatten. Der Beruf steht nicht mehr ganz oben auf der Prioritätenliste. Werde Dir klar über Deine Werte und Ziele. Welche Bedürfnisse stehen für Dich an oberster Stelle? Wie passt Dein Job dazu? Nur, wenn es hier einen Einklang gibt, wird daraus eine Erfolgsgeschichte.

    3. Kläre die Rollen mit Deinem Partner

    Wer übernimmt was im vollgepackten Alltag mit Beruf und Familie. Eine klare Aufgabenverteilung beugt Streit vor und spart Kraft und Nerven.

    4. Bleibe in Kontakt mit Deinem Arbeitgeber/Team

    Halte die Verbindung zum Team beispielsweise auf Firmenveranstaltungen oder einfach durch einen Besuch zwischendurch. Der Kontakt zu den Kollegen hält Dich auf dem Laufenden. Außerdem bleibst Du präsent als Führungskraft

    5. Erwartungen mit ChefIn klären

    Es ist sehr empfehlenswert in der Elternzeit bereits regelmäßig Kontakt mit dem Arbeitgeber aufzunehmen. Ein gegenseitiges Update zeigt Commitment und bildet Vertrauen für beide. Gleichzeitig solltest Du mit Deinem Chef oder Chefin ganz offen über Eure Erwartungen sprechen.

    6. Gehe gedanklich einmal genau Deinen zukünftigen Tagesablauf durch

    Ist der tägliche Ablauf realistisch machbar, auch über einen längeren Zeitraum? Ein Beispiel: Sind Arbeitszeiten mit den Bring-und Abholzeiten der KiTa mit genügend Puffer geplant? Welche täglichen Stressfaktoren lassen sich erkennen und frühzeitig ausschließen?

    7. Suche Freiräume für Dich und plane tägliche Erholungsphasen ein

    Zwischen Job, Kind und Partner bleibt oft die Ich-Zeit auf der Strecke. Sie ist aber wichtig, um präventiv gegen Stress vorzubeugen. Überlege Dir, was Dir in dieser Ich-Zeit Entspannung und Freude bringt und plane das so oft es geht ein.

    9. Überlege Dir Plan B

    Ein Kind ist schwer planbar. Wer springt ein bei Krankheit des Kindes oder wenn die KiTa zu hat? Können Du oder der Partner spontan freinehmen? Einigt Euch frühzeitig auf den Fall der Fälle. Mache Dir Dein Netzwerk aus Freunden, Eltern, Babysittern bewusst und kläre die Möglichkeiten frühzeitig.

    10. Reinspüren und Prüfen

    Vergiss nicht nach einiger Zeit ganz bewusst Bilanz zu ziehen. Wie läuft es? Wie geht es Dir? Gibt es Stellschrauben, die nachgezogen werden müssen? Wo hakt es? Wer kann helfen? Was muss sich ändern? Und ganz wichtig: Was läuft richtig gut und macht Dich glücklich? Dann mehr davon!

    Mit diesen Tipps ist schon ein sehr großer Schritt erreicht, den beruflichen Re-Start erfolgreich zu gestalten. Gelegentlich hilft hierbei auch ein geschulter Blick von außen. Die lösungsorientierten Methoden des Coachings helfen, neue Gedanken und Strategien zu entwickeln und die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen zur Umsetzung zu entdecken.